Röhnisch & Krahl-Röhnisch
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Anspruch auf Erholung im Arbeitsrecht: Urlaub mit dem Anwalt klären

Es ist gesetzlich geregelt, dass jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin einen Anspruch auf Urlaub hat. Der Urlaub wird im Arbeitsrecht meist dann zum relevanten Thema, wenn er vom Arbeitgeber nicht gewährt wird. Hier muss also die Frage beantwortet werden, ob dem Arbeitnehmer der Urlaub zusteht oder nicht. Mit diesem Anliegen können sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber an unsere Kanzlei wenden. Da wir uns regelmäßig mit Themen wie Urlaubsanspruch, Urlaubsgeld und Kündigung des Arbeitsverhältnisses beschäftigen, können wir Sie umfassend und mit Expertise dazu beraten. Kontaktieren Sie uns, bei offenen Fragen zum Arbeitsrecht und Urlaub. Anwältin Susann Janski unterstützt Sie bei Ihrem Vorhaben, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.

 

 

Urlaubsanspruch im Arbeitsrecht - Rechtliche Grundlagen

 

Der Anspruch auf Urlaub ist im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt. Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer nach § 1 BUrlG in einem Kalenderjahr Anspruch auf einen bezahlten Urlaub. Das gilt für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende.

 

Folgende Personengruppen haben Anspruch auf bezahlten Urlaub:

  • Arbeiter
  • Angestellte
  • Arbeitnehmer in Teilzeit
  • Arbeitnehmer mit befristeter Anstellung
  • Aushilfskräfte / Aushilfen
  • Auszubildende
  • Ferienarbeiter
  • Freie Mitarbeiter
  • geringfügig Beschäftigte
  • Handelsvertreter
  • Heimarbeiter
  • In Nebentätigkeit Beschäftigte

Von dieser gesetzlichen Regelung des Urlaubs darf nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers abgewichen werden. Ebenso wenig kann der Arbeitnehmer auf seinen Urlaubsanspruch verzichten. Das wird vom BUrlG ausgeschlossen. Suchen Sie unsere Kanzlei auf für eine Beratung zu Arbeitsrecht und Urlaub. Anwälte können hier mit der nötigen Weitsicht die passenden Rechtstipps geben.

 

 

Beratung vom Fachanwalt zum Mindesturlaub: Wieviel Urlaubstage stehen mir zu?

 

Die Zahl der verfügbaren Urlaubstage ergibt sich aus den Arbeitstagen. Im ersten Schritt reicht ein Blick in den Arbeitsvertrag. Denn im Arbeitsvertrag ist konkret festgehalten, wie viele Urlaubstage dem Arbeitnehmer gewährt werden. Ist der Arbeitnehmer sechs Arbeitstage in der Woche tätig, hat er Anspruch auf 24 Tage Erholungsurlaub. Bei fünf Arbeitstagen in der Woche beträgt der gesetzliche Anspruch 20 Tage.

 

So viele Urlaubstage stehen dem Arbeitnehmer nach § 3 Abs.1 BUrlG zu:

6 Tage Woche - 24 Werktage Urlaub

5 Tage Woche - 20 Werktage Urlaub

4 Tage Woche - 16 Werktage Urlaub

3 Tage Woche - 12 Werktage Urlaub

2 Tage Woche - 8 Werktage Urlaub

1 Tag Woche - 4 Werktage Urlaub

 

Diese Angaben entsprechen dem Mindesturlaub. Der Arbeitgeber darf vom Mindesturlaub nicht abweichen. Ein häufiger Streitpunkt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ergibt sich aus dem Umstand, dass ausschließlich der Arbeitgeber den Urlaub festlegen darf. Das heißt konkret: Ist der Urlaub mit dem Arbeitgeber nicht abgesprochen, handelt es sich eine Selbstbeurlaubung des Arbeitnehmers. Eine Selbstbeurlaubung erlaubt es dem Arbeitgeber eine außerordentliche Kündigung auszusprechen.

 

So kann der Arbeitgeber, wenn beispielsweise dringende betriebliche Gründe vorliegen, den Urlaub ablehnen. Sollte der Arbeitgeber also kurz vor Beginn des Urlaubs die Genehmigung widerrufen, darf der Arbeitnehmer den Urlaub nicht antreten. Hier müsste der Arbeitgeber seine Ansprüche über das Arbeitsgericht durchsetzen. Sollte der Arbeitnehmer dennoch in den Urlaub gehen, handelt es sich um eine Selbstbeurlaubung, die eine fristlose Kündigung rechtfertigt.

 

Sind sie aber bereits im Urlaub und der Arbeitgeber widerruft seine Genehmigung, muss der Arbeitgeber den Urlaub nicht abbrechen und hat auch keine Konsequenzen zu befürchten. Klären Sie Ihre Fragen zum Arbeitsrecht und Urlaub mit Anwältin Susann Janski, um ganz sicherzugehen.

 

 

Kündigung und Urlaub

 

Ein Fehlverhalten im Rahmen des Urlaubsrechts kann zu einer Kündigung führen. Ein häufiger Fall ist die oben genannte Selbstbeurlaubung. Daneben gibt es noch die Erwerbstätigkeit während des Urlaubs.

 

Der Arbeitnehmer darf während des Urlaubs keinen Tätigkeiten nachgehen, die dem Zweck des Urlaubs widersprechen. Kurz: Erwerbstätig sein bzw. Geld verdienen. Stellt der Arbeitgeber fest, dass der Arbeitnehmer einer solchen Tätigkeit nachgeht, muss der die Vergütung während des Urlaubs nicht zahlen. Bereits getätigte Zahlungen können zurückgefordert werden. Daneben erhält der Arbeitgeber die Berechtigung eine ordentliche Kündigung auszusprechen. Lassen Sie sich von einem Anwalt im Arbeitsrecht zu Urlaub- und Kündigungsfragen beraten, um auf der sicheren Seite zu sein.

 

 

Krankheit während des Urlaubs

 

Wird der Arbeitnehmer während des Urlaubs krank, werden diese Tage nicht angerechnet und bleiben als Erholungsurlaub erhalten. Denn im Krankheitsfall kann der Zweck des Urlaubs nicht erfüllt werden. Dafür muss die Krankheit durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen werden. Urlaubstage, die durch diesen Umstand erhalten bleiben, können bis zum 31.3. des Folgejahres als Urlaub in Anspruch genommen werden.

 

 

Anspruch auf Urlaubsabgeltung und Urlaubsentgelt

 

Tritt der Fall ein, dass sich das Arbeitsverhältnis dem Ende nähert und der Urlaubsanspruch nicht mehr genommen werden kann, entsteht für den Arbeitnehmer das Recht auf Abgeltung. Die Abgeltung ist in § 7 Abs.4 BUrlG geregelt und besagt, dass der Arbeitgeber das Urlaubsentgelt auszahlen muss. Grundlage für das Urlaubsentgelt ist der Betrag, der im Durchschnitt während eines Urlaubstages verdient worden wäre.

 

 

Urlaubsansprüche mit einer Fachanwältin durchsetzen

 

Suchen Sie unsere Kanzlei auf, wenn Sie eine kompetente Beratung zu Arbeitsrecht und Urlaub von Anwältin Susann Janski wünschen. Hier erhalten Sie als Arbeitnehmer und Arbeitgeber wertvolle Rechtstipps zu Ihrem individuellen Anliegen. Oder kontaktieren Sie uns telefonisch, per Mail beziehungsweise über das Kontaktformular, damit Frau Janski Ihnen als Anwältin für Arbeitsrecht zur Seite stehen kann.

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