Röhnisch & Krahl-Röhnisch
Röhnisch & Krahl-Röhnisch

Vom Anwalt zum Arbeitszeugnis beraten lassen

Wenn nach einiger Zeit das Arbeitsverhältnis endet, münden Leistung und Verhalten des Arbeitnehmers in einem abschließenden Zeugnis. Weil das Arbeitszeugnis für den weiteren Karriereverlauf eine wichtige Komponente darstellt, bringt die Beurteilung ein hohes Maß an Sensibilität mit sich. Insbesondere im Rahmen einer Kündigung. Denn das Ergebnis des Zeugnisses ist auch immer an eine Erwartungshaltung geknüpft. Wird diese nicht erfüllt, kann dies zu Enttäuschung führen. Sollten Sie beim Inhalt oder den Formulierungen Bedenken haben, lohnt es sich mit einem Anwalt Arbeitszeugnis und Fragen in Ruhe zu besprechen. Oder Sie möchten das Arbeitszeugnis schreiben lassen und als Arbeitgeber den richtigen Ton treffen, damit das Dokument korrekt und rechtssicher übergeben werden kann? In beiden Fällen sind Sie bei Frau Janski als Fachanwältin für Arbeitsrecht in den besten Händen.

 

 

Als Arbeitnehmer das Arbeitszeugnis prüfen lassen

 

Es ist gesetzlich klar geregelt, dass der Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - beispielsweise nach einer Kündigung - Anspruch auf ein Zeugnis hat, das wohlwollend und wahrheitsgemäß formuliert ist. Somit wird gewährleistet, dass der Arbeitnehmer bei einer zukünftigen Bewerbung keinen Nachteil erfährt. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber erst einmal nicht dazu verpflichtet, selbstständig ein Arbeitszeugnis auszuhändigen - erst durch die Forderung des Arbeitnehmers entsteht die Zeugnispflicht. Während es nun die Aufgabe des Arbeitgebers ist, das Zeugnis auszustellen - hat der Arbeitnehmer die Aufgabe, Mängel sowie Fehler zu erkennen, darauf hinzuweisen und diese beseitigen zu lassen. Wenn man als Anwalt Arbeitszeugnisse begutachtet, kommen diese Fehler am häufigsten vor:

  • Unvollständigkeit des Arbeitszeugnisses
  • Unglaubwürdigkeit einzelner Passagen
  • unangemessene Zeugnissprache
  • missverständliche Formulierung
  • widersprüchliche Formulierung
  • Stilfehler
  • Rechtschreibfehler

Fehlen durch die Unvollständigkeit des Arbeitszeugnisses beispielsweise Passagen zum Verhalten des Arbeitnehmers gegenüber dem Vorgesetzten, wirft dies automatisch ein schlechtes Licht auf den Arbeitnehmer. Um solche Lücken zu vermeiden, ist es ratsam von einem Anwalt das Arbeitszeugnis prüfen zu lassen.

 

 

Dauer des Anspruchs

 

Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis besteht für 3 Jahre, nach dieser Frist, ist der Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet ein Zeugnis auszustellen. Allerdings kann dieser Anspruch schon früher verfallen. Nämlich dann, wenn der Arbeitnehmer über längere Zeit sein Recht auf ein Zeugnis nicht in Anspruch genommen hat und den Arbeitgeber auch nicht darüber informiert, dass er auf ein Zeugnis besteht. Es kann auch der Fall eintreten, dass die Ausstellung für den Arbeitgeber unmöglich geworden ist. Dieser Aspekt trifft zu, wenn der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage ist, ein wahrheitsgemäßes Zeugnis auszustellen.

Grobe Orientierungswerte für die Frist sind hier fünf bis zehn Monate, das hängt aber immer vom Einzelfall ab. War ein Arbeitnehmer nur kurzfristig im Unternehmen tätig, liegt keine Zeugnispflicht vor. Nur ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis rechtfertigt die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses. Informieren Sie sich deshalb bei einem Anwalt zum Arbeitszeugnis und die Dauer Ihres Anspruchs.

 

 

Rechtsanwälte das Arbeitszeugnis schreiben lassen

 

Die Formen der Zeugnisse unterscheiden sich in Umfang und dem Zeitpunkt der Ausstellung. Grundsätzlich gibt das Arbeitszeugnis Auskunft über die Tätigkeit des Arbeitnehmers. Daneben sind als formale Eckdaten Vor- und Familienname, Geburtsdatum sowie die Aufenthaltsdauer im Unternehmen auf dem Zeugnis festgehalten. Außerdem muss das Dokument von der zuständigen Person - und nur von ihr - unterzeichnet sein. Eine Unterschrift in Vertretung ist nicht ausreichend. Das Zeugnis muss frei von Verschmutzungen sein und ein gut lesbares Schriftbild vorweisen. Die schriftliche Form ist einzuhalten – ein elektronisches Dokument ist unzulässig. Damit sind die Kriterien für das sogenannte “einfache Arbeitszeugnis” erfüllt. Diese grundlegenden Informationen füllen meist eine halbe DIN-A4-Seite. Wenden Sie sich hier an Frau Janski, wenn Sie Wert auf Rechtssicherheit legen und Ihr Arbeitszeugnis schreiben lassen wollen.

 

 

Das qualifizierte Arbeitszeugnis

 

Häufiger bestehen Arbeitnehmer aber auf ein “qualifiziertes Arbeitszeugnis”. Formell gibt es hier keinen Unterschied, dafür enthält es zusätzlich ausführliche Angaben zu den Fähigkeiten, dem Engagement und den Leistungen des Arbeitnehmers.

Folgende Aspekte sollten Sie außerdem berücksichtigen, wenn es um die Vollständigkeit eines qualifizierten Arbeitszeugnisses geht:

  • Arbeitsbereitschaft
  • Arbeitsweise
  • spezielle Fähigkeiten
  • spezielle Kenntnisse
  • Nennung eventueller Führungskompetenzen

Der Arbeitnehmer muss ebenfalls zustimmen, wenn der Kündigungsgrund in das Arbeitszeugnis aufgenommen werden soll. Ohne Zustimmung ist dies nicht zulässig. Lassen Sie sich von einem Anwalt zum Arbeitszeugnis und dessen Inhalt beraten, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Daneben gibt es noch das Zwischenzeugnis, das vom Arbeitnehmer noch während des bestehen Arbeitsverhältnisses eingefordert werden kann. Möglicherweise ist hier für beide Seiten bereits das bevorstehende Ende des Arbeitsverhältnisses geklärt. Doch auch wenn dieser Umstand nicht vorliegt, darf sich aus der Nachfrage zum Zwischenzeugnis kein Nachteil für den Arbeitnehmer ergeben.

 

 

Zeugnissprache richtig interpretieren

 

Bei der Erstellung von Zeugnissen hat sich eine eigene Sprache herausgebildet, die auf den ersten Blick eher unauffällig ist. Für Rechtsanwälte mit geschultem Blick aber deutlich zu erkennen ist. Hier ein paar Beispiele:

 

Sehr gut: wir sind mit der Leistung vollauf zufrieden

Gut: wir sind mit der Leistung stets zufrieden gewesen

Befriedigend: hat unseren Erwartungen voll entsprochen

Ausreichend: hat unseren Erwartungen entsprochen

Mangelhaft: hat unsere Erwartungen im Großen und Ganzen erfüllt

 

Die Bewertungskriterien zeigen bereits das Konfliktpotenzial, dass sich durch die unterschiedlichen Ansichten der jeweiligen Seite ergeben können. Sollten Sie das Gefühl haben, dass beim Zeugnis Ihr Engagement nicht wahrheitsgemäß dargestellt wird, können sie von einem Anwalt Ihr Arbeitszeugnis prüfen lassen.

 

 

Änderungen einzelner Passagen einfordern

 

Sollte ein Bedarf auf Änderung bestehen, muss der Arbeitnehmer dies beim Arbeitgeber einfordern.Sollte das nicht reichen, kann eine Änderung des Zeugnisses auch rechtlich eingeklagt werden. Daneben kann die Ausstellung des Arbeitszeugnisses vor dem Arbeitsgericht ebenfalls eingeklagt werden. Auf der anderen Seite kann der Arbeitgeber die Änderung ebenso anfechten, wenn die Änderungswünsche nicht den realen Umständen entsprechen. Damit es dazu nicht kommt, können Sie von einem Anwalt die Arbeitszeugnisse schreiben lassen und somit einer Klage vorbeugen. Abschließend muss festgehalten werden, dass es für beide Seiten schwierig ist, die Arbeitsleistung aus der jeweiligen Perspektive zu beweisen. Darum ist es ratsam eine außergerichtliche Einigung anzustreben.

 

 

Rechtsanwälte zur Beratung heranziehen

 

Oberster Anspruch, wenn Anwälte Arbeitszeugnisse juristisch begutachten, ist der respektvolle Umgang und das Verständnis für beide Parteien. Nur so kann ein angemessenes Ergebnis zur beiderseitigen Zufriedenheit erzielt werden. Der Gang vor das Arbeitsgericht ist immer als letztes Mittel anzusehen, wenn es tatsächlich zu keiner Einigung kommt. Wenn Sie womöglich eine Kündigung erhalten haben und sich frühestmöglich, um ein Arbeitszeugnis kümmern möchten, können Sie sich mit Ihren Fragen an Frau Janski wenden. Oder Sie haben bereits ein Zeugnis und sind unsicher, ob die Formulierungen des Arbeitszeugnisses rechtens sind - auch hier sind Sie bei uns bestens aufgehoben. Als Arbeitgeber können Sie auch von einem Rechtsanwalt das Arbeitszeugnis schreiben lassen, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein. Kontaktieren Sie uns über das Formular oder telefonisch für einen Termin in unserer Kanzlei. Frau Janski berät sie mit passenden Rechtstipps und dem nötigen Fingerspitzengefühl zu Ihrem persönlichen Anliegen, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.

Anschrift:

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